Swiss Deaf Curling

Informationen

Frauenteam - Interesse?

Seit 12 Jahren besteht die Abt. Curling des SGSV-FSSS. Es gibt seit langem ein Männerteam. 

 

Winter-Deaflympics:

2007                4. Rang (Demo)               Salt Lake City/USA

2015                4. Rang                            Khanty Mansiysk/RUS

 

Weltmeisterschaften:

2009                Silber                               Winnipeg/CAN

2013                Bronze                             Bern/SUI

2017                6. Rang                             Sotschi/RUS

 

Europameisterschaften:

2014               -                                         Sotschi/RUS

2018               4. Rang                              Schaffhausen/SUI

 

Wo sind die Frauen? Die Abt. Curling sucht noch mehr Frauen. Wer hat Interesse? Komm doch vorbei und lass dich dieser Sportart schnuppern!


Wichtige Info

19. Winter Deaflympics 2019 in Italien

Noch ein Jahr - die Zeit rückt sich immer näher und näher. ISCD - TD in Sparten: Ski Alpin, Langlauf, Snowboard,  Eishockey, Curling und Schach waren an der Besichtigungen in verschiedenen Orten. 

 

Santa Caterina di Valfurva: Ski Alpin, Langlauf und Snowboard

Chiavenna: Eishockey und Schach

Madesimo: Curling

 

Für Curling: Chris Sidler, Guido Lochmann, Ruedi Graf, Werner Gsponer und René Stutz

 

Die Daten stehen fest: 12.-21. Dezember 2019

 

Weitere Informationen unter dem Link:

SGSV-FSSS

Deaflympics 

19. Winter Deaflympics 2019 in Italien

 


SGSV-FSSS Update

08.04.2019

 

Die Curling Nati wurde am 30. März 2019 im Hotel Banana in Winterthur vom Schweizerischen Gehörlosen Sportverband zum Team des Jahres 2018 geehrt.

 

Siehe weitere Fotos


Eulach-Stei Turnier in Wallisellen (09./10.03.2019)

17.03.2019

 

Am Wochenende vom 9. und 10. März fand das Eulach-Stei Turnier in Wallisellen statt. Zwei Teams, Deaf Olympicsteam und ein zweites Deaf Team (Viktoria Stutz, André Schmidt, Martin Karlen, Ruedi Graf, René Stutz und Käthy Schlegel) nahmen daran teil. Da ein Spieler beim Team Deaf 2 aus gesundheitlichen Gründen abgesagt hat, ergänzten Martin Karlen (Samstag) und Käthi Schlegel (Sonntag), spontan Deaf 2. Abwechselnd übernahmen zwei erfahrene Curler, nämlich Ruedi Graf und René Stutz, die Position des Skips.

 

Am Samstagmorgen verloren beide Teams in der ersten Runde. Am Nachmittag gewann das DLY-Team (Werner Gsponer, Ruedi Graf, Guido Lochmann und Chris Sidler) in der zweiten Runde sehr knapp und das Deaf-Team kämpfte bis zum letzten End mit allen Möglichkeiten. Leider war das junge Team unter der Leitung von Luca Meier besser und konnte mehr zwei Steine schreiben. Am frühen Samstagabend war das dritte Spiel DLY-Team gegen Team Surprise, welches im Spiel zuvor gegen Deaf 2 angetreten war. Der Match war spannend und beide Teams gaben ihr Bestes – technisch und taktisch gesehen. Zum Schluss gewann das DLY Team.

 

Am Sonntag musste das DLY-Team laut der Gesamtrangliste zweimal in der Finalrunde spielen. Das Deaf-Team kämpfte verbissen bis zum Schluss gegen das Swissair-Team, es endete mit einem Unentschieden. Team DLY verlor das erste Finalspiel, gewann aber dann das zweite Spiel am Sonntagnachmittag. In der Endabrechnung belegte das DLY-Team den guten 7. Schlussrang, Deaf 2 landete auf dem letzten Tabellenplatz. Dies muss aber auch in Relation zur Zusammensetzung gesehen werden, Deaf 2 spielte mit 2 Newcomern und musste sich den Skip mit dem Ersatzspieler des Teams DLY teilen. Ihr Ziel war es, Erfahrungen zu sammeln für die kommende Saison.

 

Resultate/Rangliste

 

1. Runde: 

CC Kloten 7/E. Köppel - Swiss Deaf/Ch. Sidler              10:4

CC Misch/R. Borner - Deaf Team/R. Graf                       14:2   

 

2. Runde:

CC Zürich 1/Ph. Birchmeier - Swiss Deaf/Ch. Sidler        5:6

CC Surprise/L. Meier - Deaf Team/R. Graf                      8:6

 

3. Runde:

CC Surprise/L. Meier - Swiss Deaf/Ch. Sidler                  5:7

CC Zürich 1/Ph. Birchmeier - Deaf Team/R. Stutz           7:7

(1.-3. Runde: Martin Karlen als Lead)

 

Rangierungsrunden:

Swiss Deaf/Ch. Sidler - JCG Wallisellen/E. Fischer        7:7 (Rang 1 - 8)

Deaf Team/R. Stutz - CC Swissair/W. Nef                       5:8 (Rang 9 - 16)

(Deaf Team: Käthi Schlegel als Second)

 

Finalrunde:

CC Wetzikon/U. Zimmermann - Swiss Deaf/Ch. Sidler   7:5

 

7. Rang Swiss Deaf/Ch. Sidler

16. Rang Deaf Team/R. Graf und R. Stutz

 

Impressionen 


10. Munot Trophy in Schaffhausen (16./17.02.2019)

28.02.2019

 

Dieses Wochenende nahm das Deaf-Team (Skip Guido Lochmann, Third Ruedi Graf, Second René Stutz und Lead Elena Schaller) an diesem Turnier in Schaffhausen teil. Der Curling Club Schaffhausen organisierte zum 10. Mal die Munot Trophy. Da zwei wichtige Spieler (Werner Gsponer, IGSVL-Fasnacht und Chris Sidler, Ferien) abwesend waren, sprang Elena Schaller, unsere Team Physiotherapeutin, ein.

 

Das Seniorinnen-Team Flotron aus Uzwil war ebenfalls anwesend. Dies als letzte Vorbereitung für die Seniorinnen-SM eine Woche später in Wallisellen. Leider war unsere Assistenztrainerin, Marianne Flotron krank, so dass Christian Schaller am Sonntag für sie einspringen durfte / musste. Erna Widmer übernahm dabei die Rolle als Skip. Es belegte den guten 5. Schlussrang.

 

Das Deaf-Team hatte am Samstag einen anstrengenden Tag mit drei Spielen innerhalb der Gruppe. Es gab dabei eine hohe Niederlage (gegen den Vorjahres-Gewinner) und 2 Siege. Am Sonntag gab es noch zwei weitere Spiele gemäss Gesamtrangliste. Am Morgen fand für das Deaf-Team ein entscheidenes, schwieriges und umkämpftes Spiel gegen das Senioren-Team Hottinger/Schaffhausen, welches sich für die Senioren-SM in Bern vorbereitet hatte. Im 8. End war der letzte Versuch von Guido mit dem letzten Stein einen anderen eigenen zu schieben um drei Steine zu schreiben. Leider war der Versuch zu kurz, so dass das Team Hottinger einen Stein stehlen konnte. Mit 3 statt 2 Siegen hätte dass das Deaf Team vom 7. Rang auf den möglichen 3. oder 4. Rang klettern können.

 

In der 5. und letzten Runde durfte das Deaf-Team noch einmal gegen das Team aus Neuenburg antreten und zeigte ein souveränes Spiel. Erfreulicherweise belegte es wie im Vorjahr den guten 6. Schlussrang.

 

Es gab taktische und spielerische Fehler, welche durch den Coach jeweils wie üblich im Anschluss an die Spiele besprochen wurden. Meine Herren: Training, Training, Training.

 

Resultate

 

  1. Runde gegen Team Oehninger                                   2:8
  2. Runde gegen Team Gasser/Zug                                 7:2
  3. Runde gegen Team Rasta Rocket/Neuenburg            7:3
  4. Runde gegen Team Hottinger/Schaffhausen               8:10
  5. Runde gegen Team Rasta Rocket/Neuenburg            9:4  (Finalrunde Rang 1 – 8)

Gesamtrangliste

Team Flotron/Uzwil           5. Rang

Deaf Team Lochmann       6. Rang

 

Update:

Senioren-SM in Bern:                   Team Hottinger schied nach vier verlorenen Spielen aus.

Senorinnen-SM in Wallisellen:     Team Flotron belegte den 4. Platz 

 

Impressionen


20. Wädi-Cup 2019 mit 50-jährigem Jubiläum des CC Wädenswil-Zimmerberg (09./10.02.2019)

15.02.2019

 

Im Vorjahr war unser Deaf-Team (Guido, Andreas, André und René) Turniersieger des eintägigen Wädi-Cup Turniers in Zug. Es war der erste Turniersieg eines reinen Swiss Deaf Teams. Dieses Jahr versuchte das Deaf-Team (Guido, René, Werner und André) seinen Titel zu verteidigen. Das Wädi-Cup Turnier jährte zum 20. Mal und der CC Wädenswill-Zimmerberg feiert sein 50-jähriges Jubiläum. Während dem 3. End des ersten Spiels war das Deaf-Team überrascht als dass Ehepaar Schaller kam. Sie bildeten mit zwei Curlern aus dem Tessin das schon lange geplante Team Chiasso-Wallisellen/Schaller. Der CC Wädenswil-Zimmerberg ist ein langjähriger Partner mit dem CC Chiasso. Zwei Teams aus Chiasso nahmen an dem Turnier teil. Insgesamt waren 20 Teams anwesend.

 

Das Deaf Team gewann interessanterweise nachmittags zwei Spiele und verloren morgens zwei Spiele. Der Galaabend fand in der Reithalle des Seminarhotels Bocken, Horgen, statt. Das Deaf-Team bekam einen eigenen runden Tisch ungefähr in der Mitte des Raumes. Diese Stelle hat uns in eine gemütlicher, humorvoller und gute Stimmung versetzt. Während der Veranstaltung begrüssten diverse Präsidenten des CC Wädenswil-Zimmerberg und an anderer Clubs die Anwesenden. Bevor sie die Ansprachen hielten, gaben sie dem Skip Guido Lochmann zwei Blätter zum Lesen. Es waren die Texte von Wädenswil-Zimmerberg und Zug. Guido gab diese Linda weiter, um den Inhalt dem Deaf-Team in Gebärdensprache zu vermitteln. Deswegen schätzten wir als Gehörlose den beiden CC Wädenswil-Zimmerberg und CC Zug Respekt und die gute Kameradschaft.

  

In der Zimmerberg-Gruppe belegten das Team Chiasso-Wallisellen den 3. Rang und das Deaf-Team 6. Rang. Es gab schöne Naturalpreise. Bedauerlicherweise konnte das Deaf-Team seinen Titel nicht verteidigen und musste seinen Titel den Zuger Bärg Curlern abgeben.

 

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20. waedicup (1) (09.-10.02.2019).pdf
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20. Wädi Cup (09.-10.02.2019) zimmerberg
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15. Coppa Letti auf der Alp Raguta oberhalb Feldis/GR (02.02.2019)

03.02.2019

 

Um 10 Uhr traf sich das Team Schaller (Christian, Elena, Werner und Guido mit Linda) an der Talstation des Sessellifts Feldis-Motta. Bevor es mit der Sesselbahn hoch ging, reservierte man die Schlitten für die abendliche Talfahrt. Auf Motta angekommen konnte man bereits die Natureisbahn der Alp Raguta (1905 m.ü.M.) sehen. Es folgte ein kurzer Spaziergang hinunter zur gleichnamigen Berghütte. Gemäss Programm hätte die Gruppe B um 11 Uhr spielen sollen. Da es auch in der Nacht viel Neuschnee gab, war man noch an den Vorbereitungsarbeiten. Das Eisfeld musste vom Schnee befreit werden. So startete das Turnier mit einer Stunde Verspätung. Aufgrund der verspäteten Spiele wurden nur 3 statt 4 Ends gespielt. Die 3 Curlingsrinks sind um ca. 13 Meter kürzer als in der Halle. Dies da es auf der Alp nicht mehr Platz gibt. Und da es eben eine Natureisbahn war, curlten die Steine nicht wie gewohnt in der Halle, sondern nahmen teilweise spezielle Wege.

 

Die Paarungen der ersten Runde wurden ausgelost. Das Team Schaller traf auf das Wetzikoner Team Rüegg und gewann das Spiel mit 2:1. Nach der kurzen Mittagspause, in welcher die andere Gruppe spielte, wartete das Team Voit als nächster Gegner. Ab dem zweiten End wurde der Wind stärker, was leider Schnee auf die Eisbahn wehte. Dies hatte zur Folge, dass die Steine sehr stark gebremst wurden und es beinahe unmöglich war bis zum Haus zu kommen. Das Gegnerteam hatte die stärkeren Spieler und so verlor man dieses zweite Spiel 0:4. Während der nächsten Pause hat das OK-Komitee entschieden die 3. Runde, welche zugleich die Finalrunde war, nicht mehr Curling zu spielen. Es wurde auf Eisstockschiessen umgestellt. Frau Rita Attinger gab allen Teams eine kurze Instruktion zu diesem Sport. Glücklicherweise konnte das Team Schaller gegen das Team ABCD besser punkten und gewann zum Abschluss mit 13:3.

 

Während der Preisverteilung war das Team Schaller überrascht doch noch den guten 6. Schlussrang zu belegen, obwohl es glaubte bei den unteren Rängen zu sein. Im Anschluss daran ging es dann mit den Schlitten wieder nach unten zu den Autos.

  

Herzliche Gratulation an die beiden Curler Guido und Werner die zum ersten Mal Erfahrungen beim Open-Air sammeln können.

 

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Rangliste Coppa Letti_2019 (02.02.2019).
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Sihlsee-Turnier v. 5./6. Januar 2019 und Amasus-Turnier v. 12. Januar 2019

15.01.2019

 

In diesem Januar fanden zwei Turniere in Küssnacht am Rigi und in Baden statt. In Küssnacht a.R. haben zwei Teams mitgemacht - Deaf 1 (Chris, Ruedi, André und Victoria) belegte den guten 7. Rang und Deaf 2 (Guido, René, Werner und Harald) den 18. Rang  bei 24 Teams.

Eindrücklich war, wie der Organisator Curling Club Sihlsee dafür sorgte, dass wir Gehörlose die Ansprachen in Gebärdensprache vermittelt bekamen. Werner Gsponer ist Mitglied des Curling Club und durfte diesen Text in Gebärdensprache für die anwesenden gehörlosen Gäste und Curler vortragen.  Diese Geste und der Respekt für unsere Teilnahme war einmalig - wir haben uns wohlgefühlt.

 

Das Amasus Turnier in Baden wurde mit einer speziellen Skin Game Regelung durchgeführt. Es werden nicht Steine, sondern Vreneli gezählt. Dank dieser System konnte das Deaf Team (Chris, Guido, René, Werner und Viktoria) Fr. 150.— für die Teamkasse sammeln. (Ein Sieg und zwei Niederlagen). Es belegte den guten 9. Rang von 16 Teams. 

 


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Linda Lochmann

Webmasterin


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